- Nächster Gipfel vom Haus aus
- Chełmiec, 850 m – mit dem Auto ca. 20 min, zu Fuß über Szczawno-Zdrój ca. 3 h
- Wanderwege vom Haus aus
- der schwarze Weg Wałbrzych Centrum – Szczawienko endet 1,8 km vom Haus entfernt; bis zur Trinkhalle (Pijalnia) in Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) 4,4 km, von dort Schwarz oder Blau auf den Chełmiec
- Mit dem Auto
- Borowa und Chełmiec ca. 20 min, Dzikowiec ca. 25 min, Wielka Sowa ca. 37 min, Włodzicka Góra ca. 39 min, Kalenica ca. 45 min, Nowa Ruda ca. 55 min
- Mit Kindern
- die kürzesten Aufstiege: Gomólnik Mały (ca. 40 min) und Włodzicka Góra (45 min); Türme mit Rampe statt Treppe: Dzikowiec und Wzgórze Gedymina in Szczawno-Zdrój (Letzteren empfiehlt die Stadt auch Familien mit Kinderwagen)
- Geführte Touren
- kostenlos, meist sonntags: Touren des Vereins Sudeckie 9sił auf alle neun Gipfel (im Frühjahr und Herbst) und Spaziergänge der LOT Aglomeracji Wałbrzyskiej durch die Städte der Region
Zu Fuß vom Haus auf den Chełmiec
Der Chełmiec ist der einzige der neun Gipfel, den Sie tatsächlich zu Fuß von der Haustür aus erreichen. Vom Haus über die Straßen Fabiana, Wieniawskiego, Aleja Podwale und Słowackiego bis zur Trinkhalle in Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) sind es 4,4 km, rund eine Stunde auf ebenem Weg. Dort haben Sie die Wahl. Der schwarze Weg beginnt an der Trinkhalle, steigt sanft an und ist sogar mit Kinderwagen machbar, aber lang: 10,3–10,5 km, ca. 3 h 25 min. Er führt am Dworzysko vorbei, einem Vorwerk der Hochbergs aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit freiem Blick auf den Chełmiec; im Dwór Idy, einem Haus im Schweizer Stil, ist heute ein Café. Der blaue Weg über Konradów ist am kürzesten (4,6–4,9 km, ca. 1 h 50 min, 426–467 Höhenmeter, vom Haus insgesamt rund drei Stunden), doch der letzte Kilometer ist steil, mit Felsstufen. Reicht der Tag nicht für den Chełmiec, genügt auch der Turm auf dem Wzgórze Gedymina, 5,8 km von der Haustür: 30 m hoch, Spiralrampe ohne Stufen, Eintritt frei. Zurück geht es am einfachsten auf Grün hinunter nach Boguszów-Gorce (Gottesberg, 3,3 km) und weiter mit dem Bus der Linie 2 oder mit dem Zug. Wer auch den Rückweg zu Fuß gehen möchte, steigt auf Gelb über Biały Kamień (Weißstein) ab: Die ganze Runde ab Haus ist 20,5 km lang, reine Gehzeit 4 h 34 min, mit Pausen rund 6 Stunden.
Góry Wałbrzyskie: drei Türme für einen halben Tag
Chełmiec, Borowa und Dzikowiec Wielki liegen 20–25 Autominuten vom Haus entfernt, und jeder dieser Ausflüge passt in einen halben Tag. Am sanftesten steigen Sie auf Grün vom Rathaus in Boguszów-Gorce auf den Chełmiec, vorbei an den vierzehn Granitstationen des Kreuzwegs der Bergmannsarbeit (Droga Krzyżowa Trudu Górniczego): 3,3 km, gut eine Stunde bergauf; mit dem Rückweg auf Gelb wird daraus eine Runde von 6,2 km. Der steinerne Turm auf dem Gipfel wird von Frühjahr bis Herbst bei gutem Wetter geöffnet, meist an Wochenenden; Kreuz und Gipfel sind immer zugänglich. Die Borowa ist der höchste Berg der gesamten Góry Wałbrzyskie (Waldenburger Bergland), hat aber einen bewaldeten Gipfel: Aussicht haben Sie erst vom Stahlturm aus, der das ganze Jahr rund um die Uhr offen ist; hinauf sind es 2,5 km und 273 Höhenmeter vom Ende der ul. Pokrzywianka in Kamieńsk. Der Dzikowiec gehört formal schon zu den Góry Kamienne (Steingebirge), praktisch aber zum selben Ausflugsgebiet: Von der Talstation des Sessellifts in Boguszów-Gorce gehen Sie auf Gelb rund eine Stunde, an Wochenenden und Feiertagen fahren Sie mit dem Lift in 10 Minuten hinauf. Oben steht seit 2025 der höchste Aussichtsturm der Umgebung, 38,5 m, mit einer Rampe ohne eine einzige Stufe. Wer alles auf einmal will: Der gelbe Weg verbindet Chełmiec und Dzikowiec, 17,2 km und 5 h 21 min.
Wielka Sowa (Hohe Eule), Kalenica und Wzgórza Włodzickie: ein Tag mit dem Auto
Die Wielka Sowa (Hohe Eule) im Eulengebirge ist der einzige Tausender dieser Reihe: Von der Przełęcz Sokola (27,6 km, ca. 37 min vom Haus) sind es auf Rot an den Hütten Orzeł und Sowa vorbei 2,8 km und gut eine Stunde auf breitem Forstweg. Am Betonturm gibt es Personal, geöffnet ist er zu festen Zeiten – von Mai bis Oktober täglich, außerhalb der Saison nur an Wochenenden, und bei schlechtem Wetter bleibt er mitunter zu. Die Kalenica (34,9 km, ca. 45 min) ist das Gegenteil: ein filigraner Gitterturm aus Schmiedeeisen von 1933, ohne Wärter und zu jeder Zeit offen, auf Schwarz von der Przełęcz Jugowska in 54 Minuten. Auf die Włodzicka Góra führt eine der kürzesten Touren der ganzen Reihe – 1,8 km und 45 Minuten von der Kirche in Świerki. Ohne Auto fahren Sie mit dem Zug von Wałbrzych Główny bis Świerki Dolne und steigen von dort auf Grün in 50 Minuten auf. Schon die Fahrt lohnt sich: Der Zug passiert alle drei Tunnel der Strecke nach Kłodzko (Glatz), darunter gleich hinter Wałbrzych den 1601 Meter langen Tunnel unter dem Mały Wołowiec, einen der längsten Eisenbahntunnel Polens; daneben liegt ein älterer, heute stillgelegter Tunnel aus den Jahren 1876–1879. Oberhalb von Nowa Ruda (Neurode) steht auf der Góra św. Anny (Annaberg) ein Turm aus rotem Sandstein von 1911, vom Marktplatz (Rynek) in einer Stunde zu erreichen; die Runde „Dwie noworudzkie wieże“ (Die zwei Türme von Nowa Ruda) nimmt den zweiten von 1913 auf der Góra Wszystkich Świętych mit.
Góry Suche: Burgruine Rogowiec und Plattform auf dem Gomólnik
Beide Touren beginnen am Bahnhof Głuszyca (Wüstegiersdorf) – 22,4 km, ca. 31 min mit dem Auto, oder mit dem Zug ab Wałbrzych Główny, denn der gelbe Weg auf den Rogowiec und der grüne auf den Gomólnik starten direkt am Bahnsteig. Auf dem Gipfel des Rogowiec, eines Bergs aus vulkanischem Melaphyr, liegt die höchstgelegene Burgruine Polens (870 m), und das letzte Stück des gelben Wegs ist steil und felsig – ab Grzmiąca 2,5 km und 305 Höhenmeter, ab Bahnhof 5,2 km. Der Gomólnik Mały hat statt eines Turms eine runde Holzplattform am Hang, 2023 eröffnet, und einen der kürzesten Aufstiege der ganzen Reihe: vom Ende der ul. Wiejska in Grzmiąca 1,1–1,4 km, rund 40 Minuten, auch mit Kindern; das Auto stellen Sie an der Kreuzung am Ortsende ab. Am besten verbinden Sie beide zu einer Runde von rund 9 km, und wer es lieber schön als kurz mag, startet an der Hütte Andrzejówka (Parkplatz an der Hütte) und geht über das Felstor Skalna Brama: 3,6 km auf den Rogowiec, Runde 7,9 km in 2,5 Stunden.
Eine künstliche Ruine, ein Bismarckturm und ein Gitterturm auf Pferdewagen
Drei dieser Türme – auf dem Chełmiec, der Wielka Sowa und der Góra św. Anny – stehen seit über hundert Jahren, und fast jeder hat seine eigene Geschichte. Der Steinturm auf dem Chełmiec wurde am 5. August 1888 eröffnet: Gebaut hat ihn ein Gebirgsverein aus Waldenburg mit dem Geld der Hochbergs, denen Schloss Fürstenstein gehörte, nach dem Vorbild eines Burgturms – eine absichtlich errichtete „Ruine“. Auf der Wielka Sowa hielt der erste, hölzerne Turm nur bis 1904, dann gab die Treppe nach. Der Betonturm, eröffnet am 24. Mai 1906, wurde aus Spenden finanziert; im Erdgeschoss richtete man eine Gedenkhalle mit einer Bismarckbüste ein, und ein Acetylen-Scheinwerfer diente als „Turmfeuer“. Schon im ersten Jahr stiegen rund 21.000 Menschen hinauf. Den Turm auf der Kalenica setzte der Schlosser Kurt Steuer zunächst probeweise in Bielawa (Langenbielau) zusammen, baute ihn wieder ab und brachte ihn mit Pferdewagen auf den Gipfel. An den alten Namen lässt sich ablesen, wann die Türme entstanden: Bismarckturm (1906), Moltketurm über Nowa Ruda (1913), Hindenburgturm auf der Kalenica (1933), und ab 1934 trug auch der Turm auf der Włodzicka Góra den Namen Hindenburgs. Nach 1945 wurde der Turm auf der Sowa offiziell nach General Sikorski benannt, 1980 nach Mieczysław Orłowicz; durchgesetzt hat sich keiner dieser Namen.
Prüfen Sie vor der Fahrt an der Quelle: Die allgemeinen Öffnungsregeln für den Turm auf dem Chełmiec nennt die Gemeinde Szczawno-Zdrój, die Öffnungszeiten des Turms auf der Wielka Sowa stehen auf wielkasowa.eu und die Betriebszeiten des Sessellifts zum Dzikowiec auf dzikowiec.info.