Start: Dworek Adamski · Chełmiec 20 min mit dem Auto

Berge und Aussichtstürme rund um Wałbrzych

Zum Chełmiec (Hochwald), einem Gipfel der Korona Gór Polski (Krone der polnischen Berge), fahren Sie von uns aus 20 Minuten – und wer gut zu Fuß ist, wandert sogar direkt von der Haustür hinauf. Wir beschreiben neun Gipfel im Umkreis einer Autostunde: sieben mit Aussichtsturm, einen mit Holzplattform und einen mit der höchstgelegenen Burgruine Polens. Zu jedem finden Sie, wonach unsere Gäste uns fragen – wie Sie hinkommen, wo Sie parken, wie lange Sie gehen, ob der Turm jederzeit offen ist – und die Geschichte, die dazugehört.

Nächster Gipfel vom Haus aus
Chełmiec, 850 m – mit dem Auto ca. 20 min, zu Fuß über Szczawno-Zdrój ca. 3 h
Wanderwege vom Haus aus
der schwarze Weg Wałbrzych Centrum – Szczawienko endet 1,8 km vom Haus entfernt; bis zur Trinkhalle (Pijalnia) in Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) 4,4 km, von dort Schwarz oder Blau auf den Chełmiec
Mit dem Auto
Borowa und Chełmiec ca. 20 min, Dzikowiec ca. 25 min, Wielka Sowa ca. 37 min, Włodzicka Góra ca. 39 min, Kalenica ca. 45 min, Nowa Ruda ca. 55 min
Mit Kindern
die kürzesten Aufstiege: Gomólnik Mały (ca. 40 min) und Włodzicka Góra (45 min); Türme mit Rampe statt Treppe: Dzikowiec und Wzgórze Gedymina in Szczawno-Zdrój (Letzteren empfiehlt die Stadt auch Familien mit Kinderwagen)
Geführte Touren
kostenlos, meist sonntags: Touren des Vereins Sudeckie 9sił auf alle neun Gipfel (im Frühjahr und Herbst) und Spaziergänge der LOT Aglomeracji Wałbrzyskiej durch die Städte der Region

Neun Gipfel: sieben Türme, eine Plattform und eine Burgruine

Nach Gebirgen geordnet: von den Góry Wałbrzyskie und Góry Kamienne über die Góry Sowie und die Wzgórza Włodzickie bis zu den Góry Suche. Fahrzeiten ab unserem Tor, Gehzeiten laut Wanderkarte, jeweils einfache Strecke bergauf.

  1. Der steinerne Aussichtsturm von 1888 auf dem Chełmiec
    Nostrix, CC BY-SA 4.0

    Chełmiec 850 m

    Góry Wałbrzyskie

    Turm
    aus Stein, 22 m, eröffnet am 5. August 1888; von Frühjahr bis Herbst bei gutem Wetter geöffnet, meist an Wochenenden – vor der Abfahrt prüfen; Kreuz und Gipfel immer zugänglich
    Start
    Rathaus in Boguszów-Gorce (581,58 m, laut Gemeinde das höchstgelegene Rathaus Polens), der grüne Weg beginnt im Zentrum
    Wanderung
    auf Grün 3,3 km, 1 h 18 min bergauf, 271 Höhenmeter; leicht, der sanfteste Weg; zurück auf Gelb 2,7 km, Runde 6,2 km in 1 h 58 min
    Vom Haus
    mit dem Auto 13,9 km, ca. 20 min zum Rathaus; 10,2 km, ca. 18 min zum Parkplatz in Konradów; Bus Linie 2 nach Boguszów-Gorce; zu Fuß ca. 3 h über Szczawno-Zdrój

    Einer der Gipfel der Korona Gór Polski – und das ein wenig dank eines Irrtums: Ältere Messungen, bei denen der Messpunkt auf dem Turm lag, ergaben 869 m, und mit diesem Wert kam der Chełmiec auf die Liste; heute misst man 850 m, höher ist also die benachbarte Borowa (853 m). Neben dem Turm steht das 45 m hohe Millenniumskreuz (Krzyż Milenijny), nachts beleuchtet. In den 1920er- und 1930er-Jahren wurden hier Autobergrennen auf den Gipfel gefahren, und im Kalten Krieg standen auf dem Berg Störsender gegen Radio Free Europe: die ersten in einem gleich nach dem Krieg errichteten Gebäude, einen weiteren nahm man einigen Quellen zufolge noch 1981 in Betrieb. Der grüne Weg ab Boguszów-Gorce führt über den Mały Chełmiec und die Felsplattform „Paluch“.

  2. Stahl-Aussichtsturm auf der Borowa in ganzer Höhe, mit Wanderern am Fuß
    MOs810, CC BY-SA 4.0

    Borowa 853 m

    Góry Wałbrzyskie (Góry Czarne)

    Turm
    Stahl-Hyperboloid, 16,5 m, Wendeltreppe mit 90 Stufen, eröffnet am 14. Dezember 2017; kostenlos, ganzjährig, rund um die Uhr
    Start
    Ende der ul. Pokrzywianka in Kamieńsk (Jedlina-Zdrój), kleiner kostenloser Parkplatz
    Wanderung
    2,5 km, 273 Höhenmeter, 1–1,5 h einfache Strecke; zuerst auf Schwarz, dann auf Rot. Wer zum Schluss auf Schwarz bleibt („Ścieżka przez mękę“, sinngemäß „Weg der Qual“), geht sehr steil – nach Regen auf Rot ausweichen
    Vom Haus
    mit dem Auto 13,5 km, ca. 20 min; Bus Linie 5 nach Kamieńsk

    Höchster Punkt der Góry Wałbrzyskie, doch der Gipfel selbst ist bewaldet, und ohne Turm sehen Sie nichts. Vom Turm aus sehen Sie dafür Śnieżka (Schneekoppe), Wielka Sowa, Ślęża (Zobten), Chełmiec und Trójgarb. Den Turm aus 32 Stahlstützen entwarf Zbigniew Mazij, und die niederschlesische Bauingenieurkammer kürte ihn zum besten Projekt des Jahres 2017. Borowa heißt der Berg erst seit 1949 – vorher hieß er Schwarzer Berg, daher der polnische Name Góry Czarne („Schwarze Berge“). Wer Zeit hat, geht auf Rot vom Bahnhof Wałbrzych Główny über die Burgruine Nowy Dwór: 7,4 km, 486 Höhenmeter, rund drei Stunden.

  3. Neuer Aussichtsturm auf dem Dzikowiec Wielki im Bau, Luftbild, im Hintergrund der Chełmiec
    Mateusz Małkowski, CC BY 4.0

    Dzikowiec Wielki 836 m

    Góry Kamienne

    Turm
    Holz und Stahl, 38,5 m, Plattform auf 32,5 m, Spiralrampe ohne Stufen, eröffnet am 15. Februar 2025; an der Bergstation des Sessellifts, ca. 500 m vom neuen entfernt, steht der ältere Holzturm von 2014 (20 m); beide kostenlos, ganzjährig, rund um die Uhr
    Start
    Talstation des Sessellifts OSiR Dzikowiec in Boguszów-Gorce; zwei kostenlose Parkplätze – an der Station und ca. 500 m davor, an Wochenenden voll
    Wanderung
    auf Gelb ca. 2 km, ca. 1 h, ca. 245–260 Höhenmeter; Runde Gelb/Grün 4,4 km; oder mit dem Sessellift (Wochenenden und Feiertage) 10 min und ca. 500 m Spaziergang
    Vom Haus
    mit dem Auto 15,3 km, ca. 25 min; Bus Linie 2 bis zur Haltestelle Dzikowiec, ca. 450 m von der Talstation

    Der höchste Aussichtsturm der Umgebung und der einzige der neun ganz ohne Stufen – die Rampe windet sich spiralförmig bis zur Plattform 32,5 m über dem Wald. Wer nicht gehen mag, fährt mit dem Sessellift hinauf; das Ticket für die Talfahrt kaufen Sie am Automaten an der Bergstation, nur bargeldlos. Am Gipfel starten Gleitschirmflieger, und hier beginnt eine Downhill-Strecke für Mountainbikes. Im Winter kann die Rampe vereist sein.

  4. Aussichtsturm aus Beton auf der Gipfelwiese der Wielka Sowa
    Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0

    Wielka Sowa 1015 m

    Góry Sowie

    Turm
    aus Beton, 25 m, ehemaliger Bismarckturm, eröffnet am 24. Mai 1906, nach Sanierung seit dem 16. Juli 2023 wieder offen; mit Personal, zu festen Zeiten geöffnet – von Mai bis Oktober täglich, außerhalb der Saison an Wochenenden, bei schlechtem Wetter kann er geschlossen sein; vor der Abfahrt prüfen
    Start
    Parkplatz auf der Przełęcz Sokola (754 m), bei den Hütten Orzeł und Sowa; Parkplätze gebührenpflichtig, einige kostenlose Plätze an der Straße
    Wanderung
    auf Rot (Główny Szlak Sudecki, Sudeten-Hauptwanderweg) über die Hütten Orzeł und Sowa 2,8 km, 1 h 10 min bergauf, ca. 260–300 Höhenmeter; leicht, breiter Forstweg
    Vom Haus
    mit dem Auto 27,6 km, ca. 37 min über Jedlina-Zdrój und Walim; Bus Linie 5 bis Rzeczka, fährt nicht bis zum Pass

    Der einzige Tausender dieser Reihe. Der Turm auf dem Gipfel ist einer der wenigen Bismarcktürme, die bis heute Wanderern offenstehen, und er ziert sogar das Wappen von Pieszyce – zusammen mit einer Tanne und einem goldenen Mufflon. Bei klarer Sicht sehen Sie die Śnieżka (Schneekoppe), den Śnieżnik (Glatzer Schneeberg) und sogar den Sky Tower in Wrocław (Breslau). Auf den Balkon des Turms dürfen höchstens 15 Personen zugleich, Kinder unter 16 nur mit Erwachsenen, Tiere sind nicht erlaubt; auf der Gipfelwiese gibt es Feuerstellen und Unterstände. Am Fuß des Bergs, in Pieszyce (Peterswaldau), brach im Juni 1844 der Weberaufstand aus, den der in Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) geborene Gerhart Hauptmann in seinem Drama „Die Weber“ verarbeitete.

  5. Schmiedeeiserner Gitterturm auf der Kalenica in den Góry Sowie
    Pudelek, CC BY-SA 4.0

    Kalenica 964 m

    Góry Sowie

    Turm
    schmiedeeiserner Gitterturm wie ein Förderturm, 20 m, Plattformen auf 14 und 20 m, 70 Stufen, eröffnet am 2. Juni 1933, Sanierung 2022; kostenlos, ganzjährig, rund um die Uhr, ohne Wärter
    Start
    Parkplatz auf der Przełęcz Jugowska (ca. 800 m) an der Bar Jugówka; kleiner kostenloser Parkplatz an der Wegkreuzung, großer gebührenpflichtiger am Erholungszentrum
    Wanderung
    auf Schwarz (am kürzesten) 2,4 km, 54 min, 200 Höhenmeter; auf Rot über die Hütte Zygmuntówka 3,4 km, ca. 1 h 15 min, ca. 340–365 Höhenmeter; hin und zurück ca. 2,5 h
    Vom Haus
    mit dem Auto 34,9 km, ca. 45 min über Głuszyca und Nowa Ruda

    Dritthöchster Gipfel der Góry Sowie, im Reservat Bukowa Kalenica – dem höchstgelegenen Buchenwald dieses Gebirges, mit zwergwüchsigen Buchen direkt unter dem Gipfel. Der Turm wird nie abgeschlossen, und seine obere Plattform, fast tausend Meter über dem Meer, ist der höchste der jederzeit zugänglichen Aussichtspunkte dieser Reihe. Bei klarer Sicht sehen Sie von dort das Riesengebirge mit der Schneekoppe und das Glatzer Schneegebirge – ein gutes Ziel für den Sonnenuntergang. Auf Rot gehen Sie über die PTTK-Hütte Zygmuntówka, die frühere Henkelbaude von 1926, eine der wenigen Hütten aus der Vorkriegszeit, die noch bewirtschaftet werden; auf Schwarz kürzer und ohne Zwischenhalt.

  6. Neuer steinerner Aussichtsturm auf der Włodzicka Góra
    Mateusz Małkowski, CC BY-SA 4.0

    Włodzicka Góra 757 m

    Wzgórza Włodzickie

    Turm
    ca. 17 m, Terrasse auf 15 m, 50 Stufen und eine kurze Leiter, höchstens 10 Personen; 2018 in ähnlicher Form wie der Turm von 1927 wieder aufgebaut; kostenlos, ganzjährig, rund um die Uhr
    Start
    Kirche św. Mikołaja in Świerki, kostenloser Parkplatz an Kirche und Gemeindehaus; für Bahnreisende Bahnhof Świerki Dolne, kleiner kostenloser Parkplatz
    Wanderung
    auf Rot von der Kirche 1,8 km, 45 min, ca. 200 Höhenmeter, hin und zurück ca. 1,5 h; auf Grün vom Bahnhof Świerki Dolne ca. 2 km, 50 min, steiler; nicht für Kinderwagen
    Vom Haus
    mit dem Auto 29,9 km, ca. 39 min zur Kirche; mit dem Zug von Wałbrzych Główny nach Świerki Dolne, einige Verbindungen täglich

    Eine der kürzesten und leichtesten Touren der Reihe, und bis an den Fuß des Bergs kommen Sie wirklich bequem ohne Auto – mit dem Zug von Wałbrzych Główny nach Świerki Dolne. Der erste Turm, quadratisch, aus Beton und Hohlblocksteinen und mit einem Ausschank im Erdgeschoss, entstand hier 1927; der heutige wurde 2018 in ähnlicher Form und Größe wieder aufgebaut. Bäume verdecken die Aussicht zum Teil, doch Góry Sowie, Góry Wałbrzyskie und Góry Suche sind zu sehen. Unter dem Turm steht ein Unterstand mit Feuerstelle. Manche Karten nennen 755 m.

  7. Aussichtsturm aus rotem Sandstein auf der Góra św. Anny in Nowa Ruda
    Jacek Halicki, CC BY-SA 4.0

    Góra św. Anny 647 m

    Wzgórza Włodzickie

    Turm
    aus rotem Sandstein, Aussichtsterrasse auf ca. 17 m, eröffnet am 29. Oktober 1911, nach Sanierung seit dem 5. Oktober 2014 wieder zugänglich; kostenlos, ohne Wärter
    Start
    Rynek in Nowa Ruda, der grüne Weg beginnt am Bahnhof und führt am Rynek vorbei; am kürzesten vom kostenlosen Parkplatz an der Kirche św. Anny, 450–500 m
    Wanderung
    auf Grün vom Rynek 2,1–2,4 km, ca. 1 h bergauf, 246–277 Höhenmeter, hin und zurück ca. 2 h; Runde „Dwie noworudzkie wieże“ ca. 4,5 km, 2–3 h mit Kindern
    Vom Haus
    mit dem Auto 41,2 km, ca. 55 min zum Rynek; 43,4 km, ca. 1 h zum Parkplatz an der Kirche; mit dem Zug von Wałbrzych Główny nach Nowa Ruda ca. 41 min, der Bahnhof liegt am Anfang des Wegs

    Einer der ersten Aussichtstürme der Sudeten im Stil der Moderne, entworfen vom Berliner Architekten Heinrich Wolf, heute ein Baudenkmal; ab 1962 trug er über ein halbes Jahrhundert lang Antennen und war für Besucher gesperrt. Der grüne Weg vom Rynek führt am Pilgerkreuz (Krzyż Pątniczy) und an drei Kapellen vorbei, die nach der Pest von 1680 errichtet wurden, zur barocken Kirche św. Anny mit einer gotischen Figur von 1495; an der Kirche lebten einst Einsiedler, zeitweise bis zu fünfzehn. Die Runde nimmt den zweiten, 15 m hohen Turm von 1913 auf der Góra Wszystkich Świętych (Allerheiligenberg) mit, der an einen Leuchtturm erinnert.

  8. Mauerreste der Burg Rogowiec in Grzmiąca
    Mirosława Mielczarek, CC BY 3.0

    Rogowiec 870 m

    Góry Suche (Góry Kamienne)

    Turm
    kein Turm – Ruine der Burg Rogowiec (Hornschloss), der höchstgelegenen Burg Polens: erste Erwähnung 1292, Ende des 15. Jahrhunderts erobert und zerstört; Zugang kostenlos, rund um die Uhr, nur zu Fuß
    Start
    Bahnhof in Głuszyca, der gelbe Weg beginnt am Bahnhof; am kürzesten vom Ende der ul. Wiejska in Grzmiąca (das Auto stellen Sie an der Kreuzung am Ortsende ab); am schönsten von der Hütte Andrzejówka (Parkplatz an der Hütte)
    Wanderung
    auf Gelb ab Grzmiąca 2,5 km, 1 h 6 min, 305 Höhenmeter; vom Bahnhof Głuszyca 5,2 km, 1 h 53 min, 388 Höhenmeter; von der Andrzejówka über die Skalna Brama 3,6 km, 1 h 16 min; das Ende steil und felsig, nach Regen rutschig
    Vom Haus
    mit dem Auto 22,4 km, ca. 31 min zum Bahnhof Głuszyca; 23,7 km, ca. 33 min nach Grzmiąca; mit dem Zug von Wałbrzych Główny nach Głuszyca; Bus Linie 5 bis Głuszyca Górna

    Auf dem Gipfel liegt die Ruine der Grenzburg Bolkos I., die die Grenze zu Böhmen bewachte. Rund 4 km weiter stehen die Reste der Burg Radosno (Freudenburg) – einige Historiker meinen, die Böhmen hätten sie als Gegengewicht zum Rogowiec gebaut. Im 15. Jahrhundert warf man den Besitzern Überfälle auf Kaufleute vor, und gegen Ende des Jahrhunderts eroberten und zerstörten die Truppen von Matthias Corvinus die Burg; Archäologen der Universität Wrocław fanden hier Bruchstücke von Kanonenkugeln. Anfang des 16. Jahrhunderts kauften die Hochbergs von Fürstenstein die Ruine samt den umliegenden Gütern. Erhalten sind die Ringmauern, Reste der Bastei und ein 3 m hoher Turmstumpf; es gibt zwei Aussichtspunkte – auf dem Gipfel und tiefer, am weißen Kreuz – und eine Feuerstelle. Durch die Ruine führt nur der gelbe Weg; Rot und Blau ziehen unten am Felstor Skalna Brama vorbei.

  9. Hölzerne Aussichtsplattform am Hang des Gomólnik Mały
    Mateusz Małkowski, CC BY-SA 4.0

    Gomólnik Mały 807 m

    Góry Suche (Góry Kamienne)

    Turm
    Plattform statt Turm – runde Holzterrasse auf Stahlunterbau, mit Bank und Panoramatafel, auf ca. 790 m am Hang, ca. 300 m hinter dem Gipfel, eröffnet am 27. April 2023; kostenlos, ganzjährig, rund um die Uhr
    Start
    Bahnhof in Głuszyca, der grüne Weg beginnt am Bahnhof; am kürzesten vom Ende der ul. Wiejska in Grzmiąca (das Auto stellen Sie an der Kreuzung am Ortsende ab)
    Wanderung
    auf Grün ab Grzmiąca 1,1–1,4 km, 33–40 min, 158 Höhenmeter, hin und zurück ca. 1 h 10 min; vom Bahnhof Głuszyca 4,6 km, 1 h 42 min, 336 Höhenmeter; leicht, über Wiesen und durch Wald; Runde mit dem Rogowiec ca. 9 km
    Vom Haus
    mit dem Auto 22,4 km, ca. 31 min zum Bahnhof Głuszyca; 23,7 km, ca. 33 min nach Grzmiąca; 20,3 km, ca. 30 min zur Andrzejówka; Zug und Bus wie zum Rogowiec

    Ein Familienziel für 40 Minuten: von Grzmiąca über Wiesen und durch Wald zur Holzplattform mit Blick auf den Jeleniec, auf die Ruine und die Hangrutschungen des Rogowiec und auf die Góry Sowie. Manche Karten nennen 809 m. Die unmarkierte Muflonowa Perć ab Łomnica ist dagegen schwer und felsig – nichts für Kinder.

Zu Fuß vom Haus auf den Chełmiec

Der Chełmiec ist der einzige der neun Gipfel, den Sie tatsächlich zu Fuß von der Haustür aus erreichen. Vom Haus über die Straßen Fabiana, Wieniawskiego, Aleja Podwale und Słowackiego bis zur Trinkhalle in Szczawno-Zdrój (Bad Salzbrunn) sind es 4,4 km, rund eine Stunde auf ebenem Weg. Dort haben Sie die Wahl. Der schwarze Weg beginnt an der Trinkhalle, steigt sanft an und ist sogar mit Kinderwagen machbar, aber lang: 10,3–10,5 km, ca. 3 h 25 min. Er führt am Dworzysko vorbei, einem Vorwerk der Hochbergs aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit freiem Blick auf den Chełmiec; im Dwór Idy, einem Haus im Schweizer Stil, ist heute ein Café. Der blaue Weg über Konradów ist am kürzesten (4,6–4,9 km, ca. 1 h 50 min, 426–467 Höhenmeter, vom Haus insgesamt rund drei Stunden), doch der letzte Kilometer ist steil, mit Felsstufen. Reicht der Tag nicht für den Chełmiec, genügt auch der Turm auf dem Wzgórze Gedymina, 5,8 km von der Haustür: 30 m hoch, Spiralrampe ohne Stufen, Eintritt frei. Zurück geht es am einfachsten auf Grün hinunter nach Boguszów-Gorce (Gottesberg, 3,3 km) und weiter mit dem Bus der Linie 2 oder mit dem Zug. Wer auch den Rückweg zu Fuß gehen möchte, steigt auf Gelb über Biały Kamień (Weißstein) ab: Die ganze Runde ab Haus ist 20,5 km lang, reine Gehzeit 4 h 34 min, mit Pausen rund 6 Stunden.

Góry Wałbrzyskie: drei Türme für einen halben Tag

Chełmiec, Borowa und Dzikowiec Wielki liegen 20–25 Autominuten vom Haus entfernt, und jeder dieser Ausflüge passt in einen halben Tag. Am sanftesten steigen Sie auf Grün vom Rathaus in Boguszów-Gorce auf den Chełmiec, vorbei an den vierzehn Granitstationen des Kreuzwegs der Bergmannsarbeit (Droga Krzyżowa Trudu Górniczego): 3,3 km, gut eine Stunde bergauf; mit dem Rückweg auf Gelb wird daraus eine Runde von 6,2 km. Der steinerne Turm auf dem Gipfel wird von Frühjahr bis Herbst bei gutem Wetter geöffnet, meist an Wochenenden; Kreuz und Gipfel sind immer zugänglich. Die Borowa ist der höchste Berg der gesamten Góry Wałbrzyskie (Waldenburger Bergland), hat aber einen bewaldeten Gipfel: Aussicht haben Sie erst vom Stahlturm aus, der das ganze Jahr rund um die Uhr offen ist; hinauf sind es 2,5 km und 273 Höhenmeter vom Ende der ul. Pokrzywianka in Kamieńsk. Der Dzikowiec gehört formal schon zu den Góry Kamienne (Steingebirge), praktisch aber zum selben Ausflugsgebiet: Von der Talstation des Sessellifts in Boguszów-Gorce gehen Sie auf Gelb rund eine Stunde, an Wochenenden und Feiertagen fahren Sie mit dem Lift in 10 Minuten hinauf. Oben steht seit 2025 der höchste Aussichtsturm der Umgebung, 38,5 m, mit einer Rampe ohne eine einzige Stufe. Wer alles auf einmal will: Der gelbe Weg verbindet Chełmiec und Dzikowiec, 17,2 km und 5 h 21 min.

Wielka Sowa (Hohe Eule), Kalenica und Wzgórza Włodzickie: ein Tag mit dem Auto

Die Wielka Sowa (Hohe Eule) im Eulengebirge ist der einzige Tausender dieser Reihe: Von der Przełęcz Sokola (27,6 km, ca. 37 min vom Haus) sind es auf Rot an den Hütten Orzeł und Sowa vorbei 2,8 km und gut eine Stunde auf breitem Forstweg. Am Betonturm gibt es Personal, geöffnet ist er zu festen Zeiten – von Mai bis Oktober täglich, außerhalb der Saison nur an Wochenenden, und bei schlechtem Wetter bleibt er mitunter zu. Die Kalenica (34,9 km, ca. 45 min) ist das Gegenteil: ein filigraner Gitterturm aus Schmiedeeisen von 1933, ohne Wärter und zu jeder Zeit offen, auf Schwarz von der Przełęcz Jugowska in 54 Minuten. Auf die Włodzicka Góra führt eine der kürzesten Touren der ganzen Reihe – 1,8 km und 45 Minuten von der Kirche in Świerki. Ohne Auto fahren Sie mit dem Zug von Wałbrzych Główny bis Świerki Dolne und steigen von dort auf Grün in 50 Minuten auf. Schon die Fahrt lohnt sich: Der Zug passiert alle drei Tunnel der Strecke nach Kłodzko (Glatz), darunter gleich hinter Wałbrzych den 1601 Meter langen Tunnel unter dem Mały Wołowiec, einen der längsten Eisenbahntunnel Polens; daneben liegt ein älterer, heute stillgelegter Tunnel aus den Jahren 1876–1879. Oberhalb von Nowa Ruda (Neurode) steht auf der Góra św. Anny (Annaberg) ein Turm aus rotem Sandstein von 1911, vom Marktplatz (Rynek) in einer Stunde zu erreichen; die Runde „Dwie noworudzkie wieże“ (Die zwei Türme von Nowa Ruda) nimmt den zweiten von 1913 auf der Góra Wszystkich Świętych mit.

Góry Suche: Burgruine Rogowiec und Plattform auf dem Gomólnik

Beide Touren beginnen am Bahnhof Głuszyca (Wüstegiersdorf) – 22,4 km, ca. 31 min mit dem Auto, oder mit dem Zug ab Wałbrzych Główny, denn der gelbe Weg auf den Rogowiec und der grüne auf den Gomólnik starten direkt am Bahnsteig. Auf dem Gipfel des Rogowiec, eines Bergs aus vulkanischem Melaphyr, liegt die höchstgelegene Burgruine Polens (870 m), und das letzte Stück des gelben Wegs ist steil und felsig – ab Grzmiąca 2,5 km und 305 Höhenmeter, ab Bahnhof 5,2 km. Der Gomólnik Mały hat statt eines Turms eine runde Holzplattform am Hang, 2023 eröffnet, und einen der kürzesten Aufstiege der ganzen Reihe: vom Ende der ul. Wiejska in Grzmiąca 1,1–1,4 km, rund 40 Minuten, auch mit Kindern; das Auto stellen Sie an der Kreuzung am Ortsende ab. Am besten verbinden Sie beide zu einer Runde von rund 9 km, und wer es lieber schön als kurz mag, startet an der Hütte Andrzejówka (Parkplatz an der Hütte) und geht über das Felstor Skalna Brama: 3,6 km auf den Rogowiec, Runde 7,9 km in 2,5 Stunden.

Eine künstliche Ruine, ein Bismarckturm und ein Gitterturm auf Pferdewagen

Drei dieser Türme – auf dem Chełmiec, der Wielka Sowa und der Góra św. Anny – stehen seit über hundert Jahren, und fast jeder hat seine eigene Geschichte. Der Steinturm auf dem Chełmiec wurde am 5. August 1888 eröffnet: Gebaut hat ihn ein Gebirgsverein aus Waldenburg mit dem Geld der Hochbergs, denen Schloss Fürstenstein gehörte, nach dem Vorbild eines Burgturms – eine absichtlich errichtete „Ruine“. Auf der Wielka Sowa hielt der erste, hölzerne Turm nur bis 1904, dann gab die Treppe nach. Der Betonturm, eröffnet am 24. Mai 1906, wurde aus Spenden finanziert; im Erdgeschoss richtete man eine Gedenkhalle mit einer Bismarckbüste ein, und ein Acetylen-Scheinwerfer diente als „Turmfeuer“. Schon im ersten Jahr stiegen rund 21.000 Menschen hinauf. Den Turm auf der Kalenica setzte der Schlosser Kurt Steuer zunächst probeweise in Bielawa (Langenbielau) zusammen, baute ihn wieder ab und brachte ihn mit Pferdewagen auf den Gipfel. An den alten Namen lässt sich ablesen, wann die Türme entstanden: Bismarckturm (1906), Moltketurm über Nowa Ruda (1913), Hindenburgturm auf der Kalenica (1933), und ab 1934 trug auch der Turm auf der Włodzicka Góra den Namen Hindenburgs. Nach 1945 wurde der Turm auf der Sowa offiziell nach General Sikorski benannt, 1980 nach Mieczysław Orłowicz; durchgesetzt hat sich keiner dieser Namen.

Prüfen Sie vor der Fahrt an der Quelle: Die allgemeinen Öffnungsregeln für den Turm auf dem Chełmiec nennt die Gemeinde Szczawno-Zdrój, die Öffnungszeiten des Turms auf der Wielka Sowa stehen auf wielkasowa.eu und die Betriebszeiten des Sessellifts zum Dzikowiec auf dzikowiec.info.

Übernachten in Wałbrzych: unsere Zimmer bei Schloss Książ